Unsere Liebe Frau von Lourdes und Welttag der Kranken am 11.02.2019

»Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen« (Lk 17,19)

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Montag, 11. Februar 2019
St. Johann Baptist Myhl
St. Johannes Straße 203
41849 Wassenberg

Aus Anlass des Welttags der Kranken, den wir am 11. Februar, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes, begehen, möchte ich erneut alle Kranken meiner geistlichen Nähe versichern: die Kranken in den Pflegeheimen und Krankenhäusern und jene, die in der Familie gepflegt werden. Einem jeden von ihnen bringe ich die Fürsorge und die Zuneigung der ganzen Kirche zum Ausdruck. Durch die großherzige und liebevolle Annahme jedes menschlichen Lebens, besonders dann, wenn es schwach und krank ist, bringt der Christ einen wichtigen Aspekt seines Zeugnisses für das Evangelium zum Ausdruck. Er tut dies nach dem Beispiel Christi, der sich über das materielle und geistige Leid des Menschen gebeugt hat, um es zu heilen.                                                                                               Aus den Evangelien geht klar hervor, dass Jesus den Kranken immer besondere Aufmerksamkeit geschenkt hat. Er hat nicht nur seine Jünger gesandt, ihre Wunden zu heilen (vgl. Mt 10,8; Lk 9,2; 10,9), sondern hat auch ein besonderes Sakrament für sie eingesetzt: die Krankensalbung. Der Jakobusbrief bezeugt diese sakramentale Handlung schon in der ersten Christengemeinde (vgl. 5,14-16): Mit der vom Gebet der Ältesten begleiteten Krankensalbung empfiehlt die ganze Kirche die Kranken dem leidenden und verherrlichten Herrn, damit er ihre Qualen lindere und sie rette, ja die Kirche ermahnt sie, sich geistig mit dem Leiden und Tod Christi zu vereinen, um so zum Wohl des Volkes Gottes beizutragen.                                                                                                                                    Die Aufmerksamkeit und pastorale Sorge für die Kranken ist einerseits Zeichen der Zärtlichkeit Gottes für den Leidenden, andererseits bringt sie aber auch den Priestern und der ganzen christlichen Gemeinschaft geistlichen Nutzen im Bewusstsein, dass sie alles, was sie für den Geringsten getan haben, Jesus selbst getan haben (vgl. Mt 25,40).    

Zu Maria, Mutter der Barmherzigkeit und Heil der Kranken, erheben wir vertrauensvoll unseren Blick und unser Gebet; ihr mütterliches Mitleiden, das sie an der Seite ihres am Kreuz sterbenden Sohnes empfunden hat, begleite und stütze den Glauben und die Hoffnung jedes Kranken und Leidenden auf dem Weg der Heilung der Wunden des Leibes und der Seele.

 

Hl. Messe mit anschliessender Krankensegnung am Montag, 11.02.2019, 19.00 Uhr, Kirche St. Johann Baptist Myhl